Veranstaltungen

6. September 25 um 11 Uhr Projektpräsentation im historischen Sägewerk an der Amanda Mühle in Kappeln

7. September 25 um 11 Uhr Treff auf PLANET ALSEN in Itzehoe und anschliessende Vernissage der Ausstellung »Robert Schad – Modelle und Zeichnungen zu BLICKWEIT« im Kreismuseum Prinzesshof in Itzehoe.

19. Oktober 25 ab 9 Uhr »Die Eiderstädter Tour«, Busreise zu den Skulpturen in Husum, Witzwort, Tating und Tönning. Information und Anmeldung bis zum 13.09.2025 in der Tourist-Information Tönning, Tel: +49 4861 61420 oder info@toenningtourismus.de

Von Herbst 2024 bis Herbst 2026 gibt es ein besonderes Ausstellungsprojekt für den Norden Deutschlands. Die Ausstellung »BLICKWEIT – Skulpturen für den Norden« ist die siebzehnte Station einer Ausstellungsreise, die Robert Schad’s Skulpturen seit 2011 durch Europa führt.

Nach Frankreich, Italien, Portugal, Österreich und verschiedenen Regionen Deutschlands erreicht das Skulpturenprojekt im Herbst 2024 seine bisher nördlichste Destination:
»Schleswig-Holstein«.

An 22 für die Region markanten Orten werden die Stahlskulpturen des renommierten Bildhauers in der Region ihre temporäre Heimat finden. Sie scheinen wie für Ihre jeweiligen Standorte gemacht und vermitteln den Eindruck, als seien sie am Ort gewachsen bzw. mit ihm verwachsen.

Wie Pilze aus dem Boden gesprossen, scheinen sie durch ein imaginäres Myzel unterirdisch miteinander verbunden zu sein. Dabei gehen sie mit dem jeweiligen Umfeld in einen lebendigen Dialog ein. BLICKWEIT schafft Kommunikation und Verbindung. Ganz nach dem Motto »Kunst für alle« werden nicht nur Kunstinteressierte angesprochen, sondern alle jene, die Spaß daran haben die Region auf besondere Art für sich zu entdecken.

Standorte auf Google Maps

Ellhöft – Falshöft – Friedrichstadt – Glücksburg – Glückstadt –

Husum – Itzehoe – Kappeln – Kiel – Nordstrand – Rendsburg –

Schleswig – Scholderup – Sylt/Rantum – Tating – Tönning – Wacken – Witzwort –

Am 22. Mai wurde vor den Messehallen Husum auf Initiative des Windparkbetreibers ARGE Netz GmbH & Co KG die Skulptur IN VENT aufgestellt. Der Aufstellungstermin hat sich wegen bürokratischer Hürden ungewöhnlich lange hinausgezogen. Die Skulptur, die als 3 jährige Leihgabe in Husum ihren temporären Platz gefunden hat, schlägt eine Brücke zu den Windkraftanlagen, die das Landschaftsbild Nordfrieslands prägen.

Pressemeldung: Windenergie als Kunst im öffentlichen Raum

Robert Schad und Unternehmensgruppe ARGE NETZ installieren Skulptur vor Husumer Messegelände am Freitag, 22. Mai

Am Freitag, dem 22. Mai, wird vor dem Messegelände in Husum eine neue Skulptur des Künstlers errichtet. Die Unternehmensgruppe ARGE NETZ hat für eines der Werke die Patenschaft übernommen und die Installation gemeinsam mit Robert Schad und der Messegesellschaft vorbereitet.

Robert Schad, geboren 1953 in Ravensburg, zählt zu den bedeutendsten Stahlbildhauern der Gegenwart. Seine monumentalen Arbeiten aus massivem Vierkantstahl sind europaweit im öffentlichen Raum zu finden – unter anderem in Berlin, Bremen, Stuttgart oder an internationalen Ausstellungsorten in Frankreich, Portugal und Brasilien. Charakteristisch für seine Werke ist die Verbindung von Schwere und Bewegung: Aus tonnenschwerem Stahl entstehen dynamische, fast tänzerische Formen.

Für das Kunstprojekt im Norden greift Schad die Formensprache der Windenergie auf und übersetzt sie in lebendige Stahlskulpturen. Die Installationen erinnern an Windenergieanlagen, wirken jedoch gleichzeitig organisch und als Sinnbild für eine Energieform, die längst Teil norddeutscher Wirklichkeit geworden ist.

Die Unternehmensgruppe ARGE NETZ versteht die Zusammenarbeit bewusst auch als kulturpolitisches Signal: Erneuerbare Energien sind nicht nur Infrastruktur, sondern Ausdruck regionaler Wertschöpfung, technologischer Entwicklung und gesellschaftlichen Wandels. Der künftige Standort vor dem Messegeländer Husums ist dabei bewusst gewählt. Im kommenden Jahr wird sie erneut Austragungsort der HUSUM WIND sein. ARGE NETZ Geschäftsführer Stephan Frense: „Mit der HUSUM WIND verbindet die Branche eine lange Tradition. In Bewegung zu bleiben und der Windenergie Raum zu geben, ist für die Region von enormer Bedeutung. Wir halten den Standort in mehrfacher Hinsicht hoch.“

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